Treasured eggs found in The Nest… / Interessante Eierspende

Filed under: Info — MB at 10:33 pm on Tuesday, February 25, 2014

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german-flag.jpg So nah liegen Armut (unser letzter Artikel s.u.) und Reichtum in Kenia beisammen: Letzten Mittwoch wurde im Nest eine kuriose Spende abgegeben: 300 Wachteleier! Eine Nachbarin aus dem nahgelegenen Dorf hatte sie gebracht nachdem es in Kenia derzeit ein Überangebot an Wachteleiern gibt. Zuletzt lag der Preis für ein Wachtelei bei sage und schreibe bei 80KSh (ca. 0,80€) im Vergleich zu 0,10€ für ein Hühnerei. Kenias reiche Oberschicht war im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack gekommen. Immer mehr Bauern und Privatpersonen sahen darin ein lukratives Geschäft und legten sich Wachteln zu. Inzwischen ist das Angebot größer als die Nachfrage – da kommen sogar bedürftige Kinder in den Genuss…. Tatsächlich hatten die Kinder gr0ßen Spaß beim Kochen und probieren der kleinen interessanten Eier!

british-flag.jpg On Wednesday the children at The Nest had a really unusual treat. 300 quail’s eggs were donated by a neighbour of ours here in Karanjee, Limuru. The going rate for a single Quail’s egg is 80KSh, equivalent to about 80 cents(€). A hen’s egg costs between 10-13KSh & is considered quite a luxury in itself, so this gift was especially unusual and expensive. Lucy our neighbor who had donated the eggs is a self employed quail rearer. She obtained a special permit from The Kenya Wildlife Services in order to set up the business after hearing of a demand for Quails eggs in Kenya’s high society… She knew The Nest well, being a local, and felt she wanted to give something considered valuable to the children that they could also enjoy. The children had a fun time inspecting these funny looking little eggs, cooking them up and then eating them. Delicious!

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Poverty / Armut

Filed under: Info — MB at 6:04 pm on Monday, February 3, 2014

german-flag.jpg Gestern konnten wir 5 Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren aus der Gegend von Muranga retten. Ihre Mutter war wegen Kindesvernachlässigung inhaftiert worden. Die Kinder waren von heute auf morgen auf sich selbst gestellt. Wir fanden sie in einem besorgniserregenden Zustand, unterernährt und mit Hautkrankheiten infiziert. Schlimmer noch: Hände und Füße waren so stark von Sandflöhen befallen, dass zwei der Kinder vor Schmerzen nicht mehr laufen konnten. Nun müssen sie unter Narkose in einem Krankenhaus davon befreit werden. Sandflöhe sind eine typische “Armutserkrankung”, die aufgrund mangelnder Hygiene Hände und Füße befallen. Obwohl wir häufig Kinder in schlechtem Zustand bekommen, können und wollen wir uns an diesen Anblick nicht gewöhnen.

british-flag.jpg Yesterday we rescued 5 children, aged 2 years to 10 years from Muranga area. Their mother was arrested because of child negligence. The children are severe malnourished and suffer from all kind of skin infections. But even worse: their feet and hands are totally jigger invested. Two of children can hardly walk because of the pain. Our pediatrician says they must go for surgery because most of it must be removed under anesthesia.

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