Toy’s day / Spielzeugtag

Filed under: Info — MB at 9:59 pm on Saturday, October 20, 2012

british-flag.jpg Wednesday is toy’s day! The kids at The Nest enjoy skating, biking and playing whilst the staff spends the afternoon in their weekly team meeting. During this time our volunteers care for the kids and give out toys to play with. Its a challenge to make sure that each kid gets a turn. Sharing is hard for many children who have never owned a personal item. Often times the kids hold on to a toy without even playing. The main aim is “own” a toy – even if its just for a couple of minutes. At the end of each (Wednes)day everyone is exhausted but happy. What a great experience to see these kids- who have gone through so much-  thankful and joyful!

german-flag.jpg Eine deutsche Freiwillige erzählt:

Schon meine Vorgänger warnten mich. Am Mittwochnachmittag ist Teambesprechung im Kinderheim. Während dieser Zeit sitzen alle Hausmütter und Erzieher in der Besprechung und die freiwilligen Helfer gestalten den Nachmittag für/mit den Kindern. Die Kinder können in dieser Zeit  beispielsweise mit den sogenannten “toys” (gespendete Spielsachen) spielen und werden von den Freiwilligen beim Spielen beaufsichtigen. In einem Schuppen befinden sich Fahrräder, Skates, Sandspielzeug, Dreiräder und Roller…  Die „toys“ sind sehr beliebt bei den Kindern. Doch schon beim Öffnen der Tür gab es die ersten Tränen, Prügel und Geschubse. Jeder wollte sein Lieblingsspielzeug ergattern. Nach mehrmaligen erklären, dass die Toys durchgetauscht werden wurde es auch nicht besser. Erst als mir Muchiri, einer der älteren Jungs zu Hilfe kam, ging die Meute etwas auseinander. Frustrierend ist es schon, wenn die 40 Kinder eher auf einen 12-jährigen als auf eine deutsche Erzieherin hören. Aber in dem Moment war es mir egal. Hauptsache die Lage war unter Griff gebracht. Mit Hilfe von Mushiri gelang es mir dann, die Toys heraus zu manövrieren und an die Kinder zu verteilen. Oft kam es mir so vor, als ging es mehr darum ein Spielzeug zu haben und dieses zu beschützen, als es wirklich zu nutzen. Die Hauptsache ist, im Besitz von einem zu sein, nicht zu kurz gekommen zu sein. Der Nachmittag war für mich und auch für die Kinder sehr anstrengend.
An meinem zweiten Mittwoch kannte ich die Situation mit den Spielsachen bereits. Also versuchte ich das Ganze nicht mehr ohne Plan anzugehen. Ich versuchte es mit pädagogischen Maßnahmen. Nur die Kinder, die ich aufrief durften zur Tür kommen und sich ein Spielzeug abholen, nach 15 Minuten läutete ich die Glocke, dann musste jeder tauschen. Natürlich funktioniert die Einhaltung solcher Regeln nicht nach kurzer Zeit. Aber eine Verbesserung war zu sehen. Ich half den Kindern mit den Skates zu fahren, achtete zur „Changing-time“ darauf, dass wirklich getauscht wurde, spiele mit im Sand und tröstete bei Stürzen.
Auch wenn die Mittwoche trotz eingeführter Regeln der pure Stress waren, ging ich abends glücklich ins Bett, weil ich die Kinder so unbeschwert und glücklich sehen durfte. In den Stunden mit den Toys, sahen sie aus wie“normale“ Kinder, die noch keine schlimmen Schicksalsschläge und Erfahrungen gemacht haben. Sie genossen einfach ihre freie Zeit im Garten.

Daily chores / Tägliche Pflichten

Filed under: Info — MB at 11:28 am on Friday, October 5, 2012

british-flag.jpg As life goes on, we would like to share some pictures of the kids in Limuru with you. Here you can see them helping with some of their daily chores: hanging up laundry, kneading bread dough, chopping vegetables. The kids at The Nest know the daily routines and make their community of nearly 100 children work.

german-flag.jpg Der Alltag in Limuru hat die Kinder fest im Griff. Jeden Tag heißt es auf’s Neue: anpacken und mithelfen. Heute möchten wir ein paar Eindrücke von den täglichen Pflichten der Kinder mit euch teilen. Beim Wäsche einsammeln, beim Brotteig kneten, beim Gemüse schnipseln. Die Kinder sind eingebettet in einen festen Rhythmus – nur so lässt sich das Zusammenleben mit fast 100 Kinder regeln.