Away in a manger

Filed under: Info — MB at 5:01 pm on Saturday, December 25, 2010

british-flag.jpg Would we have had space, if Mary and Joseph had knocked at our gate at The Nest? Would we have opened the doors to a family in need?

There have been times when we have had to turn away someone in need but in most cases we try to create space even if there isn’t any. Opening the door for a needy person remains our aim and this Christmas we want to say THANK YOU to all our friends of The Nest who help us open these doors through their financial gifts. Without you all, our doors would have to remain closed! Merry Christmas everyone!

german-flag.jpg Hätten wir aufgemacht, wenn Maria und Joseph and unsere Tore am Nest geklopft haetten? Hätten wir Platz gehabt fuer eine Familie in Not?

Es gibt Zeiten da müssen wir Menschen in Not weiterschicken. Aber meistens versuchen wir Platz zu machen, wo eigentlich kein Platz ist. Die Tür zu öffnen für Menschen, die uns brauchen bleibt unser oberstes Ziel. Und an dieser Stelle müssen wir all den Freunden des Nests DANKE sagen, dass Ihr uns mit Euren Spenden helft die Tore zu offen zu halten. Frohe Weihnachten Euch allen!

Merry Christmas!

Filed under: Info — MB at 3:13 pm on Tuesday, December 21, 2010

If you have not received one of our personal Christmas cards made by our children, don’t feel sad because here you are!

Hark!The herald angels sing: Glory to the newborn king!

May you have a blessed Christmas from all of us here at The Nest

Happy Holidays!/ Ferienzeit!

Filed under: Info — MB at 10:22 pm on Wednesday, December 15, 2010

german-flag.jpg Es ist Ferienzeit im Kinderheim! Nachdem die kenianischen öffentlichen Schulen das Schuljahr im November beendet haben, hat nun auch im Nest das Ferienprogramm begonnen.  Zum Schuljahresende hatte die Lehrerin in der Nest internen Schule erstmals Prüfungen durchgeführt, so wie es an den öffentlichen Schulen auch üblich ist.  Da das Niveau der 20 Schüler sehr unterschiedlich ist und das Prozedere eines Examens für alle ganz neu war, ist es umso spannender, wie die Ergebnisse ausfallen werden und wer in die nächste Klasse vorrücken darf.


Die längsten Schulferien in Kenia sind die Ferien im Dezember, vor dem neuen Schuljahresbeginn im Januar. Während dieser Zeit versuchen wir die langen Tage im Kinderheim möglichst kurzweilig zu gestalten.Unsere  internationalen Freiwilligen helfen kräftig mit vielen Veranstaltungen,wie Feiern, Fußballwettkämpfen, Inlineskaten und “Talentshows” während der Ferien durchzuführen. Die Kinder zeigen dabei viel Freude und Enthusiasmus.   Besonders groß ist die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest, auf dass sich die Kinder durch gemeinsames Dekorieren, die Kerzen am Adventskranz und die Krippe vorbereiten. Außerdem gibt es jede Woche eine Überraschung:  am ersten Adventssonntag gab es eine große Weltkarte, anhand derer verschiedene Länder und Kulturen veranschaulicht wurden.
Diese Woche war das gesamte Team zu einem Fest in Nairobi eingeladen, auf deren Gästeliste auch “Father Christmas” zu finden war. (Dass “Father Christmas” auch in Kenia vorbeischaut, hat das Land seiner Geschichte unter britischer Kolonialherrschaft zu verdanken) Zu diesem besonderen Anlass machten sich alle besonders hübsch –  auch die Mitarbeiter hatten die Gelegenheit, Alltagsklamotten gegen schicke Kleider zu tauschen. Alle gemeinsam verbrachten einen aufregenden und schönen Tag. Solche  Einladungen sind eine schöne Abwechslung für jene Kinder, die nur selten das Kinderheim verlassen.

british-flag.jpg Its holiday season at The Nest! After the Kenyan public schools closed in November we also closed our little school for a couple of weeks of holidays. At the end of the school year our children sat an exam like the kids in public school do. As it was the first time that our teacher organized the exam and everybody was really excited. As the academic level of our 20 kids in school seems to vary a lot it will be interesting to see how they perform on a standardized test.

During the holidays we try to have a lot of fun activities at the home. Our international volunteers help in carrying out football tournaments, talent shows, christmas decorations and games. The kids are especially looking forward to the Christmas party at The Nest where each kid usually gets a personal gift.

Poor little one! / Armes Kleines!

Filed under: Info — MB at 12:27 am on Wednesday, December 8, 2010

british-flag.jpg We had a tragic case last week: the children’s department informed us about a little girl in a district hospital nearby whose mother had just been sent to jail.  Our social worker was shocked when she was shown a little 10 -month-old baby girl who had been severely injured after physical and sexual abuse.  The baby had several fractures, wounds and scars on the whole body – even signs of human bites.

At the district hospital the arms of the little girl had been plastered in a very simple way – the  casts weighing approx. 1 kg each. Yet another burden for the little one! Additionally, the baby had a high fever and her breathing was heavy due to a bruised ribcage. She was in constant pain. We took the baby to a private hospital immediately. At the hospital, we argued and managed to get a “free” bed for the child. One of our caretakers from the Halfway House accompanied the baby to the hospital and stayed with her for the days and nights to follow. The little girl got surgery on both fractures of her arms.  The ends of her fractures were connected with wire which will have to be removed after several weeks. Her wounds were treated and she got new casts including a third cast on her foot.  The Indian doctor who was put in charge of the baby felt so touched by the case that she decided to offer her  services free of charge. What a blessing.

Now the baby is “back home” with us again. She is everyone’s darling here at the Halfway House and we all hope that she will be able to use her arms again in future. Keep her in mind, as we try to do our best to help her heal in body and soul.

german-flag.jpg Letzte Woche hatten wir ein trauriges Erlebnis: das Jugendamt informierte uns, dass wir ein kleines Mädchen aus einem nahe gelegenen Kreiskrankenhaus abholen sollten, dessen Mutter gerade verhaftet worden war. Als unsere Sozialarbeiterin im Krankenhaus ankam, war sie zuerst einmal sprachlos: der Anblick der kleinen Emily, etwa 10 Monate alt, erschütterte sogar sie, die schon viele Fälle von Misshandlungen gesehen hat.
Das Mädchen hatte nach gewalttätigen Übergriffen und sexuellem Missbrauch mehrere Brüche und grausame Verletzungen erlitten. Am ganzen Körper hatte sie Wunden und Narben, sogar eine menschliche Bisswunde. Die Brüche waren im Krankenhaus notdürftig behandelt und eingegipst worden. Die Art zu Gipsen ergab, dass jeder Arm ca. 1kg schwer wurde – eine zusätzliche Belastung für das Kind. Außerdem hatte die Kleine hohes Fieber und wimmerte stets vor Schmerzen. Durch Rippenprellungen war auch die Atmung beeinträchtigt.
Wir brachten die Kleine sofort in ein Privatkrankenhaus, wo wir nach mühevollen Verhandlungen ein “freies” Bett für sie erhielten. Auch die indische Ärztin war so berührt vom Schicksal des Babys, dass sie auf ihr Honorar verzichtete. Schon am nächsten Tag wurde die Kleine operiert. Die Bruchenden an beiden Armen wurden mittels Drähten wieder zusammengefügt. Danach lag Emily auf der Krankenstation, wo sie eine unserer Betreuerinnen Tag und Nacht versorgte.
Seit ein paar Tagen ist sie nun “zu Hause” bei uns und wird von allen so gut es geht verwöhnt! Im Januar sollen die Drähte entfernt werden. Dann wird es sich zeigen, ob sie ihre Arme wieder vollständig gebrauchen kann.


Before we took her to private hospital

After surgery with new casts