Some better, some well!

Filed under: Info — MB at 5:22 pm on Tuesday, February 23, 2010

Our children are all out of hospital! Thank God!

Kinder in Not

Filed under: Info — MB at 6:41 pm on Sunday, February 7, 2010

german-flag.jpg Diese Woche hat sich ein Krankheitserreger im Halfway Haus breit gemacht. Alle Kinder, die von einem ländlichen Krankenhaus zum NEST gebracht wurden, sind davon betroffen. Diese Babies waren alle in einem ganz schlechten Zustand, unterernährt und krank. Keines war älter als 8 Wochen. Über Nacht ist nun ein Baby nach dem anderen krank geworden. Fieber, Husten und schnelle Atmung. Alle Anzeichen für eine bakterielle Lungenentzündung, die im Moment in Nairobi grassiert. Sieben Babies waren so schwer erkrankt, dass wir sie ins nahe gelegene Missionskrankenhaus brachten. Baby Moses hat es leider nicht geschafft. Er ist am Dienstag im Krankenhaus vestorben. Wir sind geschockt und trauern sehr um ihn. Inzwischen sind die ersten Babys, Trisha, Nyawira, Margret und Benson, wieder als gesund entlassen worden, aber die beiden anderen liegen noch auf Intensivstation mit Sauerstoffbedarf. Wir beten für ihre baldige Genesung.

daniel

In dieser Situation sind wir erneut mit dem kenianischen Gesundheitssystem konfrontiert. Die Kliniken hier weisen die unterschiedlichsten Standards auf. Krankenhäuser mit europäischem Standard sind nur für die Reichen bezahlbar, so dass man sich als einfacher Bürger mit dem nötigsten zufrieden geben muss. In den meisten staatlichen Krankenhäusern fehlt es an der medizinischen Grundausstattung (z.B. Geräte zur Überwachung der Sauerstoffsättigung im Blut).  Oder Patienten mit Tuberkulose liegen im Achtbettzimmer,und auch schon mal zu zweit in einem Bett. Alles, z.B. Aufnahme oder Behandlungsbeginn, dauert lange, viel zu lange, manchmal so lange, dass die Hilfe zu spät kommt.

Hinzu kommt der finanzielle Aufwand, der sich aus der fehlenden gesetzlichen Krankenversicherung ergibt. Denn welche Privatversicherung würde wohl ein mangelernährtes Kind ohne Eltern, bei dem nicht klar ist, ob es vielleicht HIV positiv ist, versichern?
Um diese Kosten im Rahmen zu halten, bringen wir kranke Kinder zunächst ins etwas günstigere Missionskrankenhaus. Nachdem Baby Moses dort innerhalb von Stunden so plötzlich gestorben ist, und dort keine Sauerstoffmasken zur Verfügung stehen, verlegten wir die anderen Babies aufgrund der Schwere ihrer Ekrankung ins einzige Kinderkrankenhaus Nairobis. Heute nun erhielten wir die erste Rechnung: 610 € lautet sie. Drei Tage nur war die kleine Margret im Krankenhaus. Wir wagen garnicht dran zu denken wie hoch die Kosten für Baby Peter sein werden, der seit 4 Tagen auf der Intensivstation behandelt wird.

peter

british-flag.jpg This week our weakest babies at the Halfway House contracted a heavy pneumonia which seems to be going round in Nairobi (hospital wards are full of sick children). The babies had all come to us from a rural hospital and had not been older than 8 weeks when they arrived at The Nest. In only one week one baby after another fell sick over night – seven in total. Fever, coughing and rapid breathing, typical signs for pneumonia. Unfortunately we had admit all the babys to hospital. We took them to a nearby mission hospital first. Sadly, one of the babys – Baby Moses – died there on Tuesday. We are shocked and deeply saddened. We would have loved to give this little one a chance in life. Meanwhile two babys have been discharged again. However, after what happened to Moses we decided to transfer the others to a private hospital where they were immediately taken to Intensive Care Unit on oxygen. We pray for their recovery!

In this situation we are once again confronted with the Kenyan health system. There are hospitals with totally different standards  in Kenya. Private hospitals are only affordable for wealthy people in society and the majority of Kenyans gets treated in government or mission hospitals. These often lack the most basic medical equipment (such as pulsoxymeters) and hygiene standards are low (e.g. children with tuberculosis are put into a room with eight other patients or often two patients share a bed). In all hospitals, actions take long to happen, sometimes too long and any given  help comes too late.
Additionally, a huge financial burden is caused by the fact that there is no national health insurance in Kenya. Honestly, which private insurance company would insure a malnourished child that turns out to be HIV positive on top of that? To keep our medical costs in line we at The Nest usually take our sick children to the nearby mission hospital first. However, after our baby Moses died so suddenly we transfered the other to Getrude’s Children’s Hospital from where we received our first bill for Baby Margret: US$840 for three days in hospital. We don’t dare to think about what the cost for Baby Peter will be who spent 4 days in ICU…

Alle packen an! / Helping hands

Filed under: Info — MB at 1:05 pm on Tuesday, February 2, 2010

german-flag.jpg Durch beeindruckende Eigeninitiative sammelten vier frischgebackene Abiturienten aus England – Kyle, Fred, Lizzie und Kate – im letzten Jahr einen Happen Geld, um für unsere Freiwilligen im Nest ein sogenanntes Volunteer’s Haus zu bauen. Ein kleines 3-Zimmer Häuschen, direkt neben dem Nest Gelände gelegen. Aus lokal erhältlichen Baumaterialien und mithilfe von einfachen Bauarbeitern legten die Drei selber Hand an und verwirklichten ihre gute Idee auf eigene Faust noch im gleichen Jahr. So können wir seit Neustem unseren vielen freiwilligen Helfern aus Deutschland und anderen Ländern eine (einfache) Unterkunft in den eigenen vier Wänden  bieten.

volunteers house

Doch noch gibt es im und um das Volunteer’s Haus herum viel zu tun. Innerhalb weniger Wochen zeigten sich kleine Baufehler in der Konstruktion des Fundaments. Die Wände wurden feucht und erste Risse wurden sichtbar. Kaum waren die ersten Freiwilligen eingezogen begannen also auch schon die Renovierungsarbeiten! Es gilt die Wände trocken zu legen, ein Zaun zu errichten und Baugruben zu schließen.  Zur Zeit packen die 7 Freiwilligen, die derzeit im Nest mithelfen, immer wieder kräftig an. Auch die Nest Kinder werden in die alltägliche Arbeit mit einbezogen, damit sie Interessen und Fähigkeiten ausbilden. Zu einem Arbeitseinsatz vergangener Woche meldeten sich alle Jungen – Groß und Klein!
work1 Das Mithelfen geschieht auf einfache Weise: da es weder genug Schaufeln noch Schubkarren gibt mussten einfache Sandkasteneimerchen und Plastiktüten herhalten, um einen Erdhaufen von einer Seite auf die andere Seite des kleinen Grundstücks zu bringen. Die größeren Jungen beluden mit ihrem Hausvater Roberts die Schubkarre; die kleineren Jungen mussten sich mit Plastiktüten behelfen, die mit Erde befüllt über die Baustelle getragen wurden. Als die größeren sich jedoch beklagten, die kleineren würden im Wege stehen, wurde eine Menschenkette durch einen Graben gebildet und die Plastiktüten jeweils durchgegeben. Nicht nur echte Männer- sondern auch echte Teamarbeit! Die Jungs, vor allem die jüngeren, waren so stolz mitgeholfen zu haben, bei einer Arbeit die sonst eigentlich die Älteren oder die Erwachsenen machen.work2

british-flag.jpg Last year three enthusiastic British volunteers from Barnard Castle and Duchess High Schools in England – Fred, Kyle, Kate and Lizzie – had a wonderful idea: they raised a heap of money through their own efforts and came out to Kenya during their gap year to build a little volunteer’s house right next to the Nest compound. What a big help! Now we can offer our volunteers some basic housing space where they can have some privacy after a long day’s work helping out at The Nest.

At the moment we are having seven volunteers from overseas living in our new volunteer’s house. Last week they all got together and helped clean up the building site and also worked on some renovations after the walls of the new house had gotten very wet soon after the completion of the building. The interior is now damp and mouldy and the volunteers are trying to work on that. Since there were not enough buckets the kids used plastic bags and little pails to carry the soil from one end to another! Everyone helped and at the end of the day especially the younger children were very happy that they had engaged in this kind of work that usually only grown-ups do!