Dürre in Kenia
Von der Dürre in Kenia bekommen auch wir im Nest zu spüren. Seit Wochen wird das Wasser in Nairobi rationiert, an drei Tagen in der Woche kommt kein Strom mehr aus der Steckdose: in Kenia wird Elektrizität hauptsächlich mit Hilfe von Wasserkraftwerken erzeugt. Die Nahrungsmittelpreise schnellen von Tag zu Tag in die Höhe und unser Garten im Nest liegt brach. Unsere Baby-Station ist voll. Wöchentlich kommt ein neues, ausgesetztes Baby hinzu.
Die letzte Regenzeit fiel sehr spärlich aus – an nur einem (!) Tag im April und an nur 3 Tagen im Mai diesen Jahres regnete es mind. 30mm. Bei weitem nicht genug, um ausreichende Ernteerträge zu gewährleisten und Kenias 39 Mio. Einwohner zu versorgen. Als Gründe für den ausbleibenden Regen wird der Klimawandel und die Abholzung der Regenwälder verantwortlich gemacht.
Nun warten wir hoffnungsvoll auf die nächste Regenzeit im November/ Dezember. Derweil bleiben vier Millionen Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig.
Einen aktuellen Audio-Beitrag vom WDR zum selbigen Thema gibt es hier zu hören:






