We will visit you! / Wir werden euch besuchen!
The children shortly before they left to Mombasa by train last Friday.
Last week we said good-bye to Jocye, Juma, Kibaki, Tumaini, Mugo, Kare and Mercy. The children left last Friday to live in a new children’s home in Mombasa. They are all orphans with no one left who could take care of them and we have a good feeling about the new home we found, which has welcomed them in to stay until they grow-up. We are glad about this new opportunity for them at the same time it felt hard to say farewell to children that we have grown to love and treasure.
Letzte Woche haben wir uns schweren Herzens verabschiedet. Dabei waren nicht nur die Kinder traurig sondern auch die Hausmütter haben ein paar leise Tränen geweint. Joyce, Juma, Kibaki, Tumaini, Mugo, Kare und Mercy fuhren am letzten Freitag für immer in ein Kinderheim in Mombasa. Alle 7 Kinder sind Waisen und waren aus unterschiedlichen Gründen als “Notfälle” ins Nest gekommen. Tumaini und Kibaki waren kurz nach der Geburt ins Nest gebracht worden und haben ihre ersten Schritte im Nest gemacht. Von Mercy’s OP hatten wir vor zwei Jahren ausführlich berichtet; Juma hat während ihres vierjährigen Aufenthalts im Nest viele Freundschaften geknüpft und ist richtig aufgeblüht. Jocye hatte das Nest erst im letzten Jahr kennengelernt – genauer gesagt “liegend”, nachdem sie nach einer Hüft-OP wochenlang das Bett hüten musste. Im Nest hat sie wieder laufen gelernt! All diese Kinder sind uns sehr ans Herz gewachsen. Und so scheint es einerseits schwer, sie ziehen zu lassen, andererseits kann ihnen im neuen Heim ein dauerhaftes Zuhause geschenkt werden, wo sie zusammen mit anderen Waisenkindern erwachsen werden können. Und übrigens: in Mombasa ist der Strand nicht weit!
And this is a picture that was taken upon the arrival of our children in their new home. “Are you going to visit us?” the children asked before they left. You bet, we will!
Und dieses Foto wurde nach der Ankunft der Kinder im neuen Zuhause aufgenommen. “Werdet ihr uns besuchen?” fragten uns die Kids bevor sie fuhren. “Aber natürlich!” haben wir geantwortet.
