Der August-Newsletter von “Lets Help” widmet sich dem Thema Entwicklungshilfe in Afrika. In der Einleitung heißt es: “Wenn jemand von Afrika spricht und diesen Begriff nicht ausschließlich als Bezeichnung des Kontinents verwendet, sind bereits Fragezeichen hinter allen folgenden Ausführungen angebracht. Den Begriff „Afrika“ zu benutzen und im Anschluss daran eine Meinung zu äußern, ist im Grunde bereits eine unzulässige Verallgemeinerung. Ähnliches gilt für „die Afrikaner“. Afrika ist 30,3 Mio. km² groß und damit 85 Mal größer als Deutschland und 734 Mal so groß wie die Schweiz. In 53 afrikanischen Ländern leben derzeit 924 Mio. Menschen. Es gibt Hunderte von Volksgruppen und über 2.000 verschiedene Sprachen.
In Anbetracht dieser Fakten wird deutlich, dass Meinungsäußerungen über „Afrika“ oder „die Afrikaner“ nur vermessen und oberflächlich sein können. Ähnlich uninformiert und pauschal ist mitunter die derzeit geführte Diskussion über Pro und Contra der afrikanischen Entwicklungshilfe. Es scheint, als gäbe es nur zwei Wege aus der Misere – den Geldhahn ein für allemal zuzudrehen oder weiter fleißig Geld in den afrikanischen Kontinent zu pumpen. Solche schwarz-weiß Betrachtungen machen keinen Sinn und tragen nur zu einer weiteren Verunsicherung all jener Menschen in Europa bei, die berührt sind von der immensen Not auf dem afrikanischen Kontinent und helfen wollen. Je verunsicherter die Menschen sind, je weniger sind sie bereit zu spenden. Das ist sehr verständlich.”

Zweifelsfrei sind Resignation und Abwendung von der Not der Menschen in Afrika aber nicht die Lösung. Gereon und Corinne von “Lets Help” erläutern anhand von Fakten und persönlichen Erfahrungen (sie kamen uns gestern im Nest besuchen!) weshalb für sie die überzeugendste Art der Entwicklungshilfe die direkte Hilfe von Mensch zu Mensch bleibt.
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